{"id":1657,"date":"2015-10-22T17:17:55","date_gmt":"2015-10-22T15:17:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.werkrealschule-unterer-neckar.de\/?p=1657"},"modified":"2015-10-22T17:17:55","modified_gmt":"2015-10-22T15:17:55","slug":"das-erste-gespraech-verlaeuft-oft-hoelzern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.werkrealschule-unterer-neckar.de\/?p=1657","title":{"rendered":"\u201eDas erste Gespr\u00e4ch verl\u00e4uft oft h\u00f6lzern\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Beim Planspiel \u201eReady \u2013 Steady \u2013 Go\u201c gewannen die Zehntkl\u00e4ssler Sicherheit \u2013 Netzwerk Berufsfindung organsierte das Bewerbungstraining erneut<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.werkrealschule-unterer-neckar.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/20151015_095101_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1645\" src=\"http:\/\/www.werkrealschule-unterer-neckar.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/20151015_095101_1-150x150.jpg\" alt=\"20151015_095101_1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u201eReady Steady Go\u201c, so hie\u00df einst eine der ersten Rock-Pop-Musikshows im britischen Fernsehen. Die hatte ihre Bl\u00fctezeit allerdings schon vor rund f\u00fcnfzig Jahren. Heute assoziiert man mit diesem Titel in erster Linie jenes Planspiel zur Berufsorientierung, das Sch\u00fclern den \u00dcbergang ins Berufsleben erleichtern und ihnen Sicherheit f\u00fcr die diversen erforderlichen Schritte vermitteln soll. Ein Spiel zwar, das jedoch unter m\u00f6glichst realen Bedingungen stattfindet.<!--more--><\/p>\n<p>Insofern hatte sich ein Gro\u00dfteil der 38 Sch\u00fcler, die derzeit die zehnte Klasse der Werkrealschule Unterer Neckar (WUN) besuchen, auch ad\u00e4quat in Schale geworfen, bevor es ins Firmengespr\u00e4ch ging, etwa mit Silvia Steffan von der Stadtverwaltung, Bibliotheksleiterin Antje Kietzmann oder Christiane Reuter, Einrichtungsleiterin des Johanniter-Hauses am Waldpark.<\/p>\n<p>Zum wiederholten Male hatte das Netzwerk Berufsfindung die Organisation des im Domhof stattfindenden Planspiels in die Hand genommen, \u00fcberzeugt, dass \u201ejede Stunde, die f\u00fcr die Jugendlichen investiert wird, gut investierte Zeit ist\u201c, wie Sprecherin Dr. Ulrike Karg betonte. Ihr Dank galt daher allen vertretenen Firmen beziehungsweise Organisationen, komplettiert durch Elaine Skrobuszynski (Fa. Jungbunzlauer), Alina van den Berg und J\u00fcrgen Heid (Volksbank Kurpfalz), Gerald Mahr (Vogel Automobile), Alexander Schmitt (Sanit\u00e4r Schmitt) sowie dem Netzwerk-Aktiven Klaus Ehry. Den Stellenwert eines gelingenden \u00dcbergangs von der Schule in den Beruf betonte auch der stellvertretende Schulleiter Johannes P\u00f6ckler: \u201eWir begreifen Schule mehr und mehr als Institution, wo Kinder f\u00fcrs Leben ert\u00fcchtigt werden.\u201c Zur ganzheitlichen F\u00f6rderung geh\u00f6re die Praxis, aktuell ein \u201eletzter Weckruf f\u00fcr Unentschlossene\u201c, denn die Sch\u00fcler, die im n\u00e4chsten Sommer ihren Abschluss machen, \u201ewissen, dass jetzt Deadline ist\u201c.<\/p>\n<p>Ganz praktisch begann der Planspieltag f\u00fcr alle Zehntkl\u00e4ssler mit einem Bewerbungsgespr\u00e4ch, das zu \u00fcben und mehrfach durchzuspielen enorme Sicherheit vermittelt: \u201eDas erste Gespr\u00e4ch verl\u00e4uft oft sehr h\u00f6lzern\u201c, wei\u00df Ulrike Karg aus Erfahrung. Doch lie\u00dfen die Sch\u00fcler anfangs noch zu gern ihren Kollegen den Vortritt, wich die Unsicherheit zusehends einer selbstbewussteren Haltung. Als feste Zwischenstation fungierte der sogenannte \u201eCheckpoint\u201c, an dem Wiebke Ullrich die Teilnehmer gem\u00e4\u00df ihrem Laufzettel weiterschickte: Wer noch keine konkreten Berufsvorstellungen hegte, lie\u00df sich erst einmal bei Anita Witschke von der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit beraten, w\u00e4hrend schlechte Zeugnisnoten zun\u00e4chst zur Lehrer-Station f\u00fchrten, besetzt von Sabine Theimer, Carmen Paul und Dagmar Neu. Ansprechpartnerin f\u00fcr soziale Belange war Katja Rothe, und wer seinem frisch ausgestellten fiktiven Ausbildungs- oder Praktikumsvertrag inhaltlich nicht traute oder darin einen \u2013 absichtlich eingebauten \u2013 Pferdefu\u00df entdeckte, wandte sich an die Gewerkschafts-Vertreterinnen Jaqueline Horn und Julika Bauer. Obligatorisch f\u00fcr alle Sch\u00fcler war au\u00dferdem die Teststation, an der Eignungstests ausgef\u00fcllt wurden, wie sie den Ausbildungsanw\u00e4rtern auch in der Realit\u00e4t vorgelegt werden.<\/p>\n<p>Mit der Organisation von \u201eReady \u2013 Steady \u2013 Go\u201c hat das Netzwerk, laut Johannes P\u00f6ckler \u201eseit Jahren verl\u00e4sslicher Partner bei der Berufsfindung\u201c, wiederholt einer Bitte der WUN entsprochen, die ihrerseits positive R\u00fcckmeldung gibt. Das Planspiel sei f\u00fcr die Sch\u00fcler sinnvoll, und tats\u00e4chlich ist es in der Vergangenheit sogar schon zu realen Ausbildungsangeboten gekommen. Und auch diesmal gingen einige Jugendliche mit realen Praktikumspl\u00e4tzen nach Hause, die sie in den Ferien etwa bei der Firma Schmitt absolvieren werden. Sanit\u00e4r- und Heizungsbaumeister Alexander Schmitt zog ein sehr positives Fazit insofern, als die Sch\u00fcler sich motiviert und interessiert gezeigt hatten: \u201eIch fand die Atmosph\u00e4re supergut, es herrschte ein respektvoller Umgang miteinander.\u201c Zudem seien die Jugendlichen dank des engagierten WUN-Kollegiums gut vorbereitet gewesen: \u201eSie haben genau gewusst, was sie wollen.<\/p>\n<p>Das freut auch die r\u00fchrigen Netzwerker, die sich au\u00dferdem an den beiden Grundschulen engagieren, im Carl-Benz-Gymnasium schon den Geva-Test unterst\u00fctzt haben und im n\u00e4chsten Jahr zehnj\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiern. (<em>Quelle: Silke Beckmann, Rhein-Neckar-Zeitung<\/em>)<\/p>\n<!-- MetaSlider 1636 not found -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Planspiel \u201eReady \u2013 Steady \u2013 Go\u201c gewannen die Zehntkl\u00e4ssler Sicherheit \u2013 Netzwerk Berufsfindung organsierte das Bewerbungstraining erneut \u201eReady Steady Go\u201c, so hie\u00df einst eine der ersten Rock-Pop-Musikshows im britischen Fernsehen. Die hatte ihre Bl\u00fctezeit allerdings schon vor rund f\u00fcnfzig Jahren. 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