{"id":808,"date":"2013-07-31T09:42:26","date_gmt":"2013-07-31T09:42:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.werkrealschule-unterer-neckar.de\/?p=808"},"modified":"2013-07-31T09:42:26","modified_gmt":"2013-07-31T09:42:26","slug":"schullandschaft-in-bewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.werkrealschule-unterer-neckar.de\/?p=808","title":{"rendered":"Schullandschaft in Bewegung"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Rhein-Neckar: Amtsleiter Hartwig Weik erl\u00e4utert im \u201eMM\u201c-Gespr\u00e4ch anstehende Ver\u00e4nderungen<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p>Die Schullandschaft in der Region steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Das hat der Leiter des Staatlichen Schulamts Mannheim, Hartwig Weik, in dieser Woche im Gespr\u00e4ch mit dem &#8222;MM&#8220; deutlich gemacht. Dabei setzt die Beh\u00f6rde auf einen breiten Dialog aller Beteiligten, und der hat laut Weik bereits vor mehr als einem Jahr begonnen.<!--more--><\/p>\n<div>\n<div><a href=\"http:\/\/ad.de.doubleclick.net\/click;h=v8\/3e30\/0\/0\/%2a\/y;44306;0-0;0;36823558;2035-250\/150;0\/0\/0;;%7Eaopt=2\/1\/69\/0;%7Esscs=%3f\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Click here to find out more!\" src=\"http:\/\/s0.2mdn.net\/viewad\/817-grey.gif\" border=\"0\" \/><\/a>Immer weniger Kinder kommen in die Schule, der demografische Wandel geht auch an der Region nicht spurlos vor\u00fcber, obwohl die Zahlen hier noch relativ konstant sind, wie Weik betont. Au\u00dferdem haben neuerdings nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung allein die Eltern die Entscheidung, welche Schule ihr Kind besucht. Wie die Schullandschaft gestaltet wird, das \u00fcberl\u00e4sst das Kultusministerium in Stuttgart weitgehend den Verantwortlichen vor Ort. &#8222;Wir verstehen uns dabei als Informant, Berater und Moderator&#8220;, erl\u00e4utert der Schulamtsleiter die Rolle seiner Beh\u00f6rde.<\/div>\n<\/div>\n<p>Weik und seine Kollegen haben in den vergangenen Monaten nach eigenen Angaben eine Vielzahl von Gespr\u00e4chen mit Schulleitungen, B\u00fcrgermeistern und Gemeinder\u00e4ten gef\u00fchrt, ihnen die Entwicklung der Sch\u00fclerzahlen erl\u00e4utert und M\u00f6glichkeiten aufgezeigt, wie sich die Schullandschaft ver\u00e4ndern kann. Ein eigener Fachbereich Schulentwicklung und Gemeinschaftsschule unter der Leitung von Endrik Ebel k\u00fcmmert sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig darum. Offenheit und Transparenz sind Weik dabei ganz wichtig, wie er betont.<\/p>\n<p><strong>Qualit\u00e4t verlangt Gr\u00f6\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Vorgaben aus Stuttgart kommen f\u00fcr den Schulamtsleiter alles andere als \u00fcberraschend. &#8222;Eine Schule braucht bestimmte Gr\u00f6\u00dfen, auch aus p\u00e4dagogischen Gr\u00fcnden&#8220;, erl\u00e4utert er. Deshalb sollen Schulklassen mittelfristig mindestens 16 Sch\u00fcler haben und neue Schulen nur dann gebildet werden, wenn laut Prognosen pro Jahrgang nicht unter 40 Sch\u00fcler zu erwarten sind. Au\u00dferdem sollen alle Sch\u00fcler alle m\u00f6glichen Schulabschl\u00fcsse in erreichbarer Entfernung erwerben k\u00f6nnen. Will hei\u00dfen: Ein Abschluss in Hauptschule, Realschule, Werkrealschule, Gemeinschaftsschule und Gymnasium m\u00fcsse innerhalb eines \u00fcberschaubaren Raums m\u00f6glich sein. Und das &#8222;stabil&#8220;, wie Weik betont, also auf Dauer, und nicht nur f\u00fcr ein oder zwei Jahre.<\/p>\n<p>Und wann kann eine Gemeinschaftsschule eingerichtet werden? Voraussetzung daf\u00fcr ist laut Weik zun\u00e4chst ein ausgereiftes p\u00e4dagogisches Konzept, das nicht nur in der Theorie besteht, sondern auch in der Praxis einer Schule bereits umgesetzt wird. Au\u00dferdem muss es ein \u00f6ffentliches Bed\u00fcrfnis daf\u00fcr geben, und das setze eben jene Prognose von mindestens 40 Sch\u00fclern voraus. &#8222;Diese Zahl ist zwingend&#8220;, betont der Amtsleiter, verweist aber zugleich darauf, dass die Prognosen h\u00e4ufig sogar \u00fcbertroffen werden. Als Beispiel nennt er die Kerschensteinerschule in Mannheim. Diese sei bislang ein- bis zweiz\u00fcgig gewesen, werde aber nach den Sommerferien als Gemeinschaftsschule dreiz\u00fcgig.<\/p>\n<p>Ob die Werkrealschule ein Auslaufmodell sei? Das Ministerium habe auf Nachfrage ausdr\u00fccklich vorgegeben, dass in zumutbarer Entfernung der Werkrealschulabschluss angeboten werden m\u00fcsse, sofern er nachgefragt werde. Mit dem Ganztagsangebot an der Werkrealschule Unterer Neckar in Ladenburg werde die Nachfrage dort sicher noch zunehmen, vermutet der Schulamtschef. Diese Schule sei hervorragend aufgestellt. &#8222;Ladenburg ist eine Schulstadt par excellence&#8220;, lobt er das Engagement vor Ort. Er gehe davon aus, dass die Werkrealschule Bestand hat.<\/p>\n<p><strong>Neue Gemeinschaftsschule?<\/strong><\/p>\n<p>Unterdessen laufen auch w\u00e4hrend der Sommerferien, die Vorbereitungen f\u00fcr einen m\u00f6glichen Antrag auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Hirschberg auf Hochtouren. Falls sich die B\u00fcrger der Bergstra\u00dfengemeinde am 22. September f\u00fcr die neue Schulform entscheiden, m\u00fcsste der Schulzweckverband Heddesheim\/Hirschberg innerhalb weniger Tage zusammenkommen und formell einen Antrag beim Land beschlie\u00dfen, um die Frist (1. Oktober) einzuhalten. Die Entscheidung dar\u00fcber werde im Kultusministerium bis Fr\u00fchjahr 2014 erfolgen, rechnet Weik. Denn Schultr\u00e4ger und die Schulen selbst br\u00e4uchten rechtzeitig Sicherheit. (<em>Quelle: Hans-J\u00fcrgen Emmerich, Mannheimer Morgen<\/em>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rhein-Neckar: Amtsleiter Hartwig Weik erl\u00e4utert im \u201eMM\u201c-Gespr\u00e4ch anstehende Ver\u00e4nderungen Die Schullandschaft in der Region steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Das hat der Leiter des Staatlichen Schulamts Mannheim, Hartwig Weik, in dieser Woche im Gespr\u00e4ch mit dem &#8222;MM&#8220; deutlich gemacht. 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