Besonderes Projekt für Gewaltprävention
An der Werkrealschule „Unterer Neckar“ findet in dieser Woche ein besonderes Gewaltpräventionsprojekt für die Schülerinnen und Schüler der 5.,6. und 7. Klassen statt. Initiiert wurde das Angebot von der Schulsozialarbeit. Durchgeführt wird das Projekt von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen der Theaterwerkstatt Heidelberg in Kooperation mit dem Raum der Künste e.V.. Den Auftakt bildet am Montag, den 22.06., das Theaterstück „Ehrenlos“. Die professionelle Inszenierung setzt sich auf eindrückliche Weise mit den Themen Gewalt und Mobbing auseinander und soll die Jugendlichen dazu anregen, das eigene Verhalten sowie Konflikte im Alltag kritisch zu reflektieren.
Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Themen mit denen SchülerInnen innerhalb ihrer Lebenswelt konfrontiert sind: Mobbing, Gewalt, Impulskontrolle, Cybermobbing, Homophobie, Familienehre, Selbstwert, Anerkennung und Social-Media-Trends.
Anknüpfend an das Theaterstück finden am Dienstag und Freitag klassenspezifische Workshops für die 6. und 7. Klassen statt. In den Workshops werden die zentralen Themen des Theaterstücks aufgegriffen. Die Schüler/- innen erproben dabei in einem geschützten Rahmen, wie Sie mit Konflikten gewaltfrei umgehen oder Betroffenen helfen können. „Ziel ist es, den Schüler/- innen eine bewertungsarme Plattform zu geben, um bezogen auf die Charaktere, die sie im Stück kennengelernt haben, Handlungsalternativen zu erdenken und zu diskutieren. Neben der kreativen Auseinandersetzung wird auf Beratungsangebote im jeweiligen Ort/Schulkontext hingewiesen.“, so die Theaterwerkstatt.
Die Workshops werden interaktiv gestaltet und knüpfen unmittelbar an die Inhalte des Stücks an. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dabei die Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, eigene Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen und gemeinsam über respektvolles Verhalten, Zivilcourage und ein gutes Miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Projekt verfolgt das Ziel, junge Menschen frühzeitig für die Problematik von Gewalt zu sensibilisieren und ihre soziale Handlungskompetenz zu stärken. Durch die Verbindung von Theater und pädagogischer Arbeit wird ein Zugang geschaffen, der die Jugendlichen auf emotionaler und reflektierender Ebene erreichen soll. Mit dem Gewaltpräventionsprojekt setzt die Schule ein klares Zeichen für ein respektvolles, gewaltfreies und achtsames Miteinander. (Quelle Text und Bild: WRS Unterer Neckar, Online-Redaktion)















